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Mitsubishi MDS-C1-SPHX-55 Spindle Drive Unit Hauptansicht
19.04.2026 von Viktor Siebert
Mitsubishi MDS-C1-SPHX-55 Spindle Drive Unit mit Alarm 17 A/D Converter Error

Ausgangssituation und Fehlerbild.

Bei diesem Reparaturfall ging es um ein Mitsubishi Spindle Drive Unit MDS-C1-SPHX-55. Das Gerät kam mit Alarm 17 zu uns. Der Alarmcode 17 ist bei Mitsubishi für einen A/D Converter Error beschrieben, also für einen Fehler in der Stromrückführung bzw. in der internen Analog-Digital-Erfassung des Antriebs. In der MDS-C1 Dokumentation ist Alarm 17 als current feedback error beschrieben, in der MDS-D/DH Dokumentation ebenfalls als A/D converter error mit Bezug zur Stromrückführung.

Für die Praxis ist genau dieser Fehler auffällig, weil der Antrieb nach außen oft zunächst wie ein klassischer Leistungsfehler wirkt, die Ursache aber nicht zwingend im Motor oder in der Last liegen muss. Ein A/D Fehler sitzt häufig an der Schnittstelle zwischen Leistungszweig, Messwerterfassung und interner Regelung. Dadurch kann das Fehlerbild sporadisch, temperaturabhängig oder direkt beim Freigeben auftreten. Typisch ist auch, dass das Gerät mechanisch unauffällig wirkt, nach dem Einschalten aber keine stabile Freigabe mehr erreicht oder bereits im frühen Betriebszustand in Störung geht. Mitsubishi beschreibt bei diesem Alarm als erste Einordnung, dass bei Wiederholbarkeit die Einheit selbst zu prüfen beziehungsweise zu ersetzen ist und zusätzlich Umgebungsbedingungen wie Temperatur, Störeinflüsse und Erdung zu kontrollieren sind.

Vor dem Öffnen oder Abziehen von Steckern immer spannungsfrei schalten, gegen Wiedereinschalten sichern, Entladezeit abwarten und Spannungsfreiheit prüfen. Messungen an spannungsführenden Teilen nur durch Elektrofachkraft mit geeigneter Ausrüstung und nach lokalen Regeln.

Eingangskontrolle und erste Diagnose

In der Eingangskontrolle wurde das Typenschild mit den Gerätedaten aufgenommen und der Fehlercode mit der passenden Mitsubishi Unterlage abgeglichen. Zusätzlich wurden die sichtbaren Baugruppen und die vorhandene Bestückung dokumentiert. Laut beigefügter Teileübersicht waren in diesem Gerät eine Steuerplatine RK311C-21 beziehungsweise BN638A170G51 A, ein Leistungsboard RL122B-SP beziehungsweise BN638A153G51 B und ein Leistungsteil A2-SP55 beziehungsweise BKO-NC1207 H93 verbaut. Diese Aufteilung ist für die Befundung wichtig, weil sich Alarm 17 funktional genau im Zusammenspiel dieser Bereiche bewegt. Die Störung sitzt nicht nur im Leistungsausgang, sondern in der Kette aus Strommessung, Aufbereitung, Wandlung und interner Auswertung.

In der ersten Diagnose wurde deshalb nicht vorschnell auf einen Motorfehler geschlossen. Die Mitsubishi Unterlagen ordnen Alarm 17 nicht als klassischen Überspannungs, Überstrom oder Kommunikationsfehler ein, sondern ausdrücklich als A/D beziehungsweise current feedback error. Das ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass die eigentliche Regelgröße nicht plausibel erfasst oder verarbeitet wird.

Gerade bei solchen Fällen ist die Eingangskontrolle entscheidend. Wenn man hier nur auf den Fehlercode schaut und sofort das komplette Gerät tauscht, bleibt die eigentliche Schadenslogik ungeklärt. In der Werkstatt ist deshalb wichtig, zuerst den allgemeinen Gerätezustand, die Kontaktstellen, die Leistungsebene, die internen Steckverbindungen und die thermisch belasteten Zonen zu prüfen. Ebenso wichtig ist die Frage, ob der Fehler reproduzierbar auftritt oder nur gelegentlich. Mitsubishi nennt bei Alarm 17 genau diese Unterscheidung als ersten Prüfschritt. Tritt der Fehler dauerhaft auf, spricht das stark für einen internen Defekt der Einheit. Tritt er nur zeitweise auf, müssen zusätzlich Umgebungseinflüsse wie Temperatur, Störungen und Erdung betrachtet werden.

Technische Analyse

Technisch betrachtet verarbeitet dieses Spindelmodul mehrere Ebenen gleichzeitig. Es stellt die Leistung für den Spindelmotor bereit, überwacht die Stromaufnahme, regelt den Ausgang zum Motor und verarbeitet interne Rückmeldesignale. Die Schutzlogik greift ein, sobald Stromwerte nicht mehr plausibel gemessen oder ausgewertet werden können. Genau an dieser Stelle entsteht Alarm 17.

Die Ursache Wirkung Kette lässt sich in diesem Fall so beschreiben: Eine Störung in der Stromerfassung oder in der nachgelagerten Analog-Digital-Wandlung führt dazu, dass die interne Regelung kein sauberes Feedback mehr bekommt. Ohne plausibles Current Feedback kann das Gerät die Ausgangsstufe nicht sicher regeln. Daraus folgt ein Schutzabschalten mit Alarm 17. Der Fehler muss also nicht bedeuten, dass am Motor bereits ein massiver Wicklungsschaden vorliegt. Häufig liegt die eigentliche Ursache intern in der Signalaufbereitung, in einer gealterten Messkette, in thermisch belasteten Verbindungen, in einer gestörten Versorgung der Auswerteelektronik oder in einem Defekt auf dem Leistungsboard beziehungsweise der Steuerungsebene. Die Mitsubishi Dokumentation beschreibt als Abhilfe bei wiederholbarem Auftreten den Austausch der Einheit und weist bei sporadischem Auftreten auf Umgebungsfaktoren hin. Das passt gut zu typischen Werkstattbefunden bei älteren Spindelumrichtern.

Das Gerät stammt laut Typenschild aus 2006. Bei dieser Altersklasse spielen thermische Alterung, Kontaktprobleme an internen Übergängen und Belastung der leistungselektronischen Baugruppen eine wesentliche Rolle. Besonders kritisch sind Bereiche, in denen Messsignale aus dem Leistungspfad elektrisch sauber und störungsarm zur Auswertung geführt werden müssen. Schon geringe Drift, Kontaktprobleme oder Störeinflüsse können dort ein unplausibles Stromfeedback auslösen. Dass Mitsubishi im Troubleshooting zusätzlich Erdung, Umgebungstemperatur und Störeinflüsse nennt, ist deshalb nachvollziehbar.

Reparaturmaßnahmen und Instandsetzung

Im Reparaturprozess wurde das Spindelmodul vollständig geöffnet, gereinigt und funktional befundet. Dabei wurde die Schadenssuche nicht auf ein einzelnes Bauteil reduziert, sondern auf die betroffenen Funktionsbereiche konzentriert. Geprüft wurden Steuerungsebene, Leistungsebene, die interne Stromrückführung sowie die relevanten Verbindungsstellen zwischen den Baugruppen. Auf Basis der vorliegenden Teileübersicht wurden die fehlerrelevanten Funktionseinheiten eindeutig zugeordnet. Die Werkstattmaßnahmen umfassten die technische Reinigung, die Prüfung der internen Steck und Kontaktbereiche, die Beurteilung thermisch belasteter Zonen und die Instandsetzung beziehungsweise den Austausch der betroffenen funktionalen Baugruppen im Bereich Steuerplatine, Leistungsboard und Leistungsteil.

Wichtig war dabei, dass Alarm 17 nicht wie ein reiner Leistungsfehler behandelt wurde. Ein Antrieb kann trotz intaktem Leistungspfad ausfallen, wenn die Rückmeldung der Stromwerte intern nicht mehr sicher verarbeitet wird. Entsprechend wurde die Reparatur auf stabile Signalverarbeitung und sichere Regelung ausgelegt. Präventiv wurden belastete Kontaktstellen und alterungsrelevante Bereiche mit berücksichtigt, damit der Fehler nicht nur kurzfristig verschwindet, sondern auch unter realen thermischen Bedingungen stabil bleibt.

Als vorbeugende Maßnahme ist bei solchen Geräten immer sinnvoll, die Kühlung, die Schaltschrankbedingungen, die Spannungsversorgung und die Erdung der Maschine mitzubeurteilen. Gerade bei älteren Spindelmodulen führen erhöhte Temperatur, verschmutzte Luftführung oder ungünstige Störeinflüsse oft dazu, dass interne Mess und Regelsignale an Stabilität verlieren. Das ist nicht immer die Primärursache, verstärkt aber vorhandene Schwächen deutlich. Mitsubishi nennt genau diese Punkte ausdrücklich im Zusammenhang mit Alarm 17.

Abschließender Funktionstest

Nach der Instandsetzung erfolgte die Prüfung auf dem Prüfstand unter kontrollierten Bedingungen. Ziel war nicht nur ein einfaches Einschalten, sondern die Bestätigung, dass das Gerät die Freigabe sauber aufbaut, stabil läuft und kein erneuter Fehler in der Stromrückführung auftritt. Geprüft wurden das Ein Aus Verhalten, das Verhalten nach wiederholtem Start, die Reaktion bei niedrigen und mittleren Drehzahlvorgaben sowie die allgemeine Stabilität der Regelung.

Besonders wichtig war die Beobachtung, ob sich der ursprüngliche Alarm 17 reproduzieren lässt oder ob die Stromerfassung auch bei veränderter thermischer Belastung plausibel bleibt. Zusätzlich wurde auf sauberes Hochlaufen, stabiles Regelverhalten und unauffällige Signalverarbeitung geachtet. Mitsubishi beschreibt bei seinen Spindel und Servoeinheiten, dass Alarme an der Front als Alarmnummern dargestellt werden und im Fehlerfall ein kontrolliertes Stoppverhalten eingeleitet wird. Im geprüften Zustand ließ sich kein erneutes A/D Fehlerbild mehr feststellen.

Das Ergebnis des Abschlusstests war stabil. Das Spindelmodul ließ sich wieder reproduzierbar freigeben und arbeitete im Testbetrieb ohne erneuten Alarm 17. Damit war der Fehler technisch eingegrenzt, instand gesetzt und im Funktionslauf verifiziert.

Fazit

Der vorliegende Schaden war kein typischer äußerer Kurzschlussfall, sondern ein interner Fehler in einem sicherheitsrelevanten Bereich der Regelung. Alarm 17 steht bei Mitsubishi für einen A/D Converter Error beziehungsweise für einen Fehler in der Stromrückführung. Genau deshalb war der Fall technisch anspruchsvoller, als es die reine Alarmnummer zunächst vermuten lässt. Entscheidend war die saubere Trennung zwischen Leistungsproblem, Verdrahtungsproblem und interner Mess beziehungsweise Auswerteproblematik.

Nach der technischen Instandsetzung und der abschließenden Prüfstandskontrolle konnte das Gerät wieder stabil betrieben werden. Nachhaltig wird die Reparatur vor allem dann, wenn neben dem Drive auch die Umgebungsbedingungen in der Maschine stimmen. Saubere Kühlung, sichere Erdung, stabile Versorgung und regelmäßige Sichtkontrolle reduzieren das Risiko, dass ein Fehler in der Mess und Regelkette erneut auftritt.

Weitere Informationen wie Preis, Lieferzeit zum: Mitsubishi Spindle Drive Unit MDS-C1-SPHX-55

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Technische Spezifikationen

FeldWert
HerstellerMitsubishi Electric
GerätetypSpindle Drive Unit
ModellbezeichnungMDS-C1-SPHX-55
SerieMDS-C1
Leistung5,5 kW
EingangsspannungDC 270 bis 311 V Zwischenkreis, zusätzlich 1~ 200 bis 230 V Hilfsversorgung, 50/60 Hz
Ausgangsspannung3~ 200 V, 0 bis 833 Hz
NennstromEingang ca. 20 A DC, Ausgang 18 A
Steuerungsartgeregelter Spindelantrieb mit interner Stromrückführung und A/D Auswertung
Rückführungspindelseitige Rückführung, modellabhängig über Motorgeber/Detektor
Kühlungluftgekühlt, Kühlkörper und interne Luftführung
Schutzartca. IP20 als Schaltschrankgerät
Umgebungstemperaturca. 0 bis 55 °C im Schaltschrankbetrieb
MontageSchaltschrank, vertikale Montage mit ausreichender Kühlung
HerkunftJapan
Produktstatusältere Bestandsserie, typischerweise im Service und Retrofitumfeld
Produktionsdatum08/06
HandbuchreferenzManual BNP-C3000 laut Typenschild, Alarmreferenzen aus Mitsubishi MDS-C1 und MDS-D/DH Unterlagen

Einsatzumgebung und Einsatzmöglichkeiten

Der MDS-C1-SPHX-55 ist ein Spindelantrieb für Werkzeugmaschinen mit geregelter Hauptspindel. Typische Einsatzorte sind Bearbeitungszentren, Drehmaschinen und Maschinen mit geregeltem Spindelantrieb im Bereich mittlerer Leistung. Das Gerät arbeitet im Schaltschrank und benötigt eine stabile Kühlung, saubere elektrische Umgebung und eine zuverlässige Erdung.

Typische Baujahre liegen im Umfeld der frühen bis mittleren 2000er Jahre. In der Praxis findet man diese Serie noch häufig in Bestandsmaschinen, besonders wenn Maschinen mechanisch weiter gut nutzbar sind und nur die Elektronik servicebedürftig wird.

Typische Anwendungen sind:
Maschinenhauptspindeln, geregelte Drehzahlbereiche, Anlauf und Abbremsvorgänge, Drehzahlstabilität unter Last, schnelle Reaktion auf Lastwechsel.

Anforderungen an Umgebung und Schaltschrank:
saubere Luftführung, keine übermäßige Ölnebelbelastung, kontrollierte Temperatur, sichere Schirmung und Erdung, keine unnötige Parallelführung von Leistungs und Signalleitungen. Mitsubishi nennt bei A/D bezogenen Fehlern ausdrücklich Temperatur, Störeinflüsse und Erdung als prüfrelevante Punkte.

Hinweise zu thermischer und elektrischer Belastung:
häufiges Beschleunigen und Abbremsen, hohe Schaltschranktemperatur und gealterte Kontaktstellen belasten diese Geräte überproportional. Gerade die Mess und Regelkette reagiert empfindlich auf thermische Drift und elektrische Störungen.

Funktionsbeschreibung

Grundfunktion:
Der Spindelantrieb wandelt die bereitgestellte Versorgung in einen geregelten dreiphasigen Ausgang für den Spindelmotor um. Dabei überwacht er Strom, interne Spannungen, Temperatur und Rückmeldesignale.

Zusammenspiel Leistungsteil, Regelung und Rückführung:
Das Leistungsteil erzeugt den Ausgang für den Motor. Die Regelung verarbeitet Sollwerte und Rückmeldungen. Die Stromrückführung dient dazu, den tatsächlichen Motorstrom zu erfassen und für die Regelung nutzbar zu machen. Genau hier setzt Alarm 17 an, wenn die A/D Erfassung oder die Stromrückführung unplausibel wird.

Freigabe:
Nach dem Einschalten erfolgt eine interne Initialisierung. Erst bei plausiblen internen Zuständen wird die Einheit freigegeben. Fehler in Stromfeedback, Parametrierung oder Kommunikation verhindern diesen Zustand.

Schutzlogik:
Die Schutzfunktionen umfassen unter anderem Unterspannung, Überstrom, Überspannung, Übertemperatur, Regenerationsfehler, Kommunikationsfehler und Rückführungsfehler. Im Alarmfall wird ein definiertes Stoppverhalten ausgelöst.

Thermische Überwachung:
Die Einheit überwacht Leistungsteil und thermisch kritische Zonen. Hohe Umgebungstemperatur oder unzureichende Luftführung können Folgeschäden oder instabile Signalerfassung begünstigen.

Signalüberwachung:
Rückführungsdaten, Stromsignale und Kommunikationsdaten werden auf Plausibilität überwacht. Abweichungen führen zu Schutzabschaltung, weil ohne belastbare Rückmeldung keine sichere Regelung möglich ist.

Warum diese Funktionen sicherheitsrelevant sind:
Ein Spindelantrieb arbeitet direkt an rotierenden Massen. Fehlerhafte Stromerfassung oder unplausible Rückführung können zu unkontrolliertem Verhalten, Fehlabschaltungen oder Folgeschäden an Motor und Maschine führen. Deshalb ist die interne Signalüberwachung kein Komfortmerkmal, sondern zentraler Teil der Betriebssicherheit.

Alarmmeldungen und Troubleshooting

AlarmcodeBeschreibungMögliche UrsacheEmpfohlene Maßnahme
10Insufficient voltageBusspannung im Hauptkreis zu niedrigVersorgung und Kontaktor prüfen
11Axis selection errorfalsche Achszuordnung oder EinstellungSchalter bzw. Parametrierung prüfen
12Memory error 1Hardwarefehler beim SelbsttestEinheit prüfen bzw. ersetzen
13Software processing error 1interner Softwareablauf fehlerhaftWiederholbarkeit und Umgebung prüfen, dann Einheit ersetzen
17A/D converter errorFehler in Current Feedback oder A/D Erfassungbei Wiederholbarkeit Einheit reparieren/ersetzen, zusätzlich Temperatur, Erdung und Störeinflüsse prüfen
18Main side detector initial communication errorKommunikationsfehler zum motornahen DetektorParameter, Steckverbindungen und Detektorkabel prüfen
22Detector data errorfehlerhafte RückführungsdatenDetektor, Kabel und Signalqualität prüfen
30Over regenerationRekuperationswiderstand überlastetBremsleistung, Parameter und Regenerationspfad prüfen
31OverspeedMotordrehzahl über zulässigem WertParameter, Feedback und Hochlaufverhalten prüfen
32Power module error overcurrentÜberstrom im LeistungsmodulMotor, Leistungskabel, Isolation und Leistungsmodul prüfen
33OvervoltageZwischenkreisspannung zu hochVersorgung, Bremszweig und Verzögerung prüfen
34NC communication CRC errorfehlerhafte Daten vom NCLichtwellenleiter bzw. Kommunikation prüfen
36NC communication errorKommunikation zum NC unterbrochenKommunikationsverbindungen prüfen
3AOvercurrentzu hoher MotorstromSchwingungen, Lastsprünge, Parameter und Motor prüfen
3BPower module error overheatLeistungsmodul überhitztLüfter, Kühlung und Umgebung prüfen
46Motor overheat / Thermal errorMotor oder Thermiksignal überhitzt/fehlerhaftMotor, Lüfter, Thermiksignal und Last prüfen
50Overload 1Motor oder Antrieb überlastetLast, Resonanzen, Bremsen und Parameter prüfen
51Overload 2hoher Strombefehl über längere ZeitVersorgung, Motoranschluss, Last und Feedback prüfen
53Excessive error 2Positionsabweichung bei Servo OFF zu großBremsfunktion und Achsbewegung prüfen
88WatchdogSystem arbeitet intern nicht korrektWiederholbarkeit und Umgebung prüfen, Einheit ersetzen

Baugruppenübersicht

BaugruppeBezeichnung funktionalFunktionHinweise zur Prüfung oder Reparatur
SteuerplatineRK311C-21 / BN638A170G51 Ainterne Steuerung, Signalverarbeitung, Auswertungauf stabile Versorgung, Signalverarbeitung und thermische Belastung prüfen
LeistungsboardRL122B-SP / BN638A153G51 BVerbindung zwischen Regelung, Stromerfassung und Leistungsebenebesonders relevant bei Alarm 17, auf Messkette und Übergänge achten
LeistungsteilA2-SP55 / BKO-NC1207 H93Leistungsumsetzung zum Motorauf Überstrom, Überhitzung und Belastungsspuren prüfen
KühlbereichKühlkörper und Luftführungthermische Stabilität der LeistungselektronikVerschmutzung und Lüftung prüfen
AnschlussbereichLeistungs und Signalanschlüssesichere Energie und SignalkopplungKontaktqualität, Schirmung und Erdung prüfen
RückführungsschnittstelleDetektor/Geber Eingangverarbeitet Rückmeldesignale für Regelungauf Steckverbindungen, Kabel und Plausibilität prüfen
ZwischenkreisbereichDC Versorgungsebeneversorgt den Leistungszweigauf Spannungsstabilität und Entladung achten

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