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Mitsubishi Spindle Unit MDS-C1-SPH-150 Hauptbild 1
09.09.2026 von Viktor Siebert
Reparatur einer Mitsubishi MDS-C1-SPH-150 Spindle Drive Unit mit zyklischem Ein- und Ausschalten

Die Mitsubishi MDS-C1-SPH-150 Spindle Drive Unit kam mit einem ungewöhnlichen Fehlerbild zu uns in die Werkstatt. Das Gerät ließ sich einschalten, schaltete sich jedoch bereits nach wenigen Sekunden wieder aus. Kurz darauf begann der Startvorgang erneut.

Dieser Vorgang wiederholte sich fortlaufend im Sekundentakt.

Auf den ersten Blick deutete das Verhalten auf ein instabiles oder defektes internes Netzteil hin. Bei der technischen Untersuchung zeigte sich jedoch, dass das Netzteil lediglich auf eine zu hohe interne Belastung reagierte. Die eigentliche Fehlerursache befand sich in der Leistungsendstufe.

Die Mitsubishi MDS-C1-SPH-150 Spindle Drive Unit

Die Mitsubishi MDS-C1-SPH-150 ist eine Spindle Drive Unit aus der MDS-C1-Serie. Sie übernimmt innerhalb einer CNC-Werkzeugmaschine die geregelte Versorgung und Ansteuerung des Spindelmotors.

Die eingesandte Einheit besitzt laut Typenschild eine Nennleistung von 15 kW. Der Leistungseingang ist für eine Gleichspannung von DC 270 bis 311 V bei 58 A ausgelegt. Der Ausgang liefert bis zu 49 A bei dreiphasig 200 V und einer Ausgangsfrequenz von 0 bis 833 Hz.

Zusätzlich benötigt die Einheit eine separate einphasige Versorgung von 200 bis 230 V für Steuerung, Überwachung und interne Elektronik.

Die Spindle Drive Unit muss dabei mehrere Aufgaben gleichzeitig erfüllen. Sie regelt Drehzahl und Drehmoment des Spindelmotors, verarbeitet Rückmeldesignale, überwacht Motorstrom und Zwischenkreisspannung und schützt die angeschlossenen Komponenten vor unzulässigen Betriebszuständen.

Fehlerbild beim Einschalten

Nach dem Einschalten begann die interne Elektronik zunächst mit dem normalen Startvorgang. Bereits nach kurzer Zeit brach die Versorgung jedoch zusammen und das Gerät schaltete sich wieder aus.

Nachdem sich die interne Spannung erholt hatte, startete die Einheit erneut. Wenige Sekunden später wiederholte sich der gleiche Ablauf.

Dadurch entstand ein gleichmäßiger Zyklus:

Das Gerät schaltete sich ein.

Die interne Versorgung wurde belastet.

Die Spannung brach zusammen.

Die Elektronik schaltete ab.

Die Versorgung erholte sich.

Der nächste Startversuch begann.

Ein solches Verhalten wird häufig vorschnell als Netzteildefekt bewertet. Das Netzteil war in diesem Fall jedoch nicht die eigentliche Ursache. Es reagierte auf eine unzulässige Belastung durch eine andere Baugruppe.

Warum ein Netzteil unter interner Last zusammenbrechen kann

Das interne Netzteil versorgt unter anderem die Steuerplatine, Treiberschaltungen, Überwachungselektronik und Teile der Leistungsansteuerung.

Ein Netzteil kann im unbelasteten Zustand scheinbar einwandfreie Spannungswerte liefern. Wird jedoch eine angeschlossene Baugruppe fehlerhaft und nimmt zu viel Strom auf, kann die Versorgungsspannung zusammenbrechen.

Viele Schaltnetzteile verfügen über interne Schutzmechanismen. Wird die zulässige Belastung überschritten, schaltet das Netzteil ab. Sobald die Belastung kurzfristig verschwindet und sich die Spannung wieder aufbaut, versucht das Netzteil erneut zu starten.

Dieser Vorgang kann sich in kurzen Abständen wiederholen und führt dann zu dem beobachteten Ein- und Ausschalten.

Deshalb reicht es bei einem solchen Fehlerbild nicht aus, ausschließlich das Netzteil zu untersuchen oder vorsorglich zu ersetzen. Zunächst muss festgestellt werden, welche angeschlossene Baugruppe die Versorgung übermäßig belastet.

Systematische Eingrenzung der Fehlerursache

Nach dem Öffnen wurde die Mitsubishi MDS-C1-SPH-150 zunächst gereinigt und einer umfassenden Sichtprüfung unterzogen.

Bei Spindelantrieben dieser Altersklasse achten wir besonders auf:

Verfärbungen durch erhöhte Temperaturen

Beschädigte oder gealterte Lötstellen

Verschmutzte Kühlkörper und Luftkanäle

Schwergängige oder blockierte Lüfter

Auffälligkeiten an Leistungshalbleitern

Beschädigte Isolationsbereiche

Thermisch belastete Steckverbindungen

Gealterte Kondensatoren

Auffälligkeiten in den Treiberstufen

Anschließend wurden die internen Versorgungsspannungen während des Einschaltvorgangs kontrolliert. Entscheidend war nicht nur die Höhe der jeweiligen Spannung, sondern auch ihr zeitlicher Verlauf während des Startversuchs.

Dabei wurde sichtbar, dass die Versorgung unter der angeschlossenen internen Last einbrach.

Um die Ursache einzugrenzen, mussten Netzteil, Steuerung, Treiberstufen und Leistungsendstufe getrennt voneinander betrachtet werden. Durch diese Vorgehensweise ließ sich feststellen, welche Baugruppe die unzulässige Stromaufnahme verursachte.

Interner Fehler in der Leistungsendstufe

Die weitere Untersuchung zeigte einen internen Fehler innerhalb der Leistungsendstufe.

Die Leistungsendstufe ist dafür verantwortlich, die vorhandene Zwischenkreisspannung in eine geregelte dreiphasige Ausgangsspannung für den Spindelmotor umzuwandeln. Dafür werden leistungsfähige Halbleiter eingesetzt, die hohe Ströme mit hoher Schaltfrequenz verarbeiten.

Bei einem internen Defekt kann die Endstufe einen zu hohen Strom aufnehmen oder einzelne interne Versorgungskreise unzulässig belasten. Dadurch können die Hilfsspannungen des Netzteils zusammenbrechen, obwohl das Netzteil selbst grundsätzlich noch arbeitet.

Das Ein- und Ausschalten war somit nicht die eigentliche Ursache des Defekts. Es war die sichtbare Folge einer Schutzreaktion des internen Netzteils.

Diese Unterscheidung war für die Reparatur entscheidend. Eine ausschließliche Bearbeitung oder ein Austausch des Netzteils hätte den Fehler nicht dauerhaft beseitigt. Die defekte Leistungsendstufe hätte auch ein instand gesetztes Netzteil erneut belastet.

Prüfung der Leistungsendstufe

Die Leistungshalbleiter wurden auf auffällige Halbleiterstrecken, Kurzschlüsse, Leckströme und unterschiedliche Messwerte innerhalb der Leistungspfade geprüft.

Zusätzlich mussten die zugehörigen Treiberschaltungen kontrolliert werden. Ein Leistungshalbleiter kann selbst defekt sein. Er kann jedoch auch durch eine fehlerhafte Treiberversorgung oder ein unzulässiges Ansteuersignal falsch geschaltet werden.

Deshalb wurden nicht nur die Leistungskomponenten, sondern auch folgende Bereiche untersucht:

Versorgung der Treiberstufen

Ansteuerung der Leistungshalbleiter

Galvanische Signalübertragung

Stromerfassung

Schutz- und Abschaltsignale

Interne Hilfsspannungen

Verbindungen zwischen Steuerung und Leistungsteil

Erst nach dieser vollständigen Prüfung konnte ausgeschlossen werden, dass ein Fehler in der Ansteuerung die Leistungsendstufe erneut beschädigen würde.

Instandsetzung der Mitsubishi Spindle Unit

Nach der eindeutigen Eingrenzung wurde der Fehler in der Leistungsendstufe instand gesetzt.

Dabei wurden die betroffenen Schaltungsteile nicht isoliert betrachtet. Die zugehörigen Treiberbereiche, die internen Versorgungen und die Schutzschaltungen wurden ebenfalls kontrolliert.

Welche Bauteile bei einer solchen Reparatur ersetzt werden müssen, hängt immer vom tatsächlichen Messbefund ab. Ein pauschaler Austausch einzelner Komponenten ohne vorherige Diagnose wäre bei einer Spindle Drive Unit dieser Leistungsklasse technisch nicht sinnvoll.

Nach der Instandsetzung erfolgte ein kontrollierter erster Hochlauf. Dabei wurde geprüft, ob die internen Versorgungsspannungen stabil bleiben und ob das Gerät den vollständigen Startvorgang ohne erneute Abschaltung durchläuft.

Das ursprüngliche Ein- und Ausschalten im Sekundentakt trat nicht mehr auf.

Prüfung nach der Reparatur

Ein erfolgreicher Start allein reicht bei einer Mitsubishi MDS-C1-SPH-150 nicht als Abschlussprüfung aus.

Eine Spindle Drive Unit muss auch bei längerer Betriebsdauer, wechselnden Sollwerten und thermischer Belastung zuverlässig arbeiten. Fehler in Leistungshalbleitern, Treiberstufen oder Netzteilen können temperaturabhängig sein und erst nach einer bestimmten Betriebszeit auftreten.

Deshalb wurde die Einheit nach der Reparatur über einen längeren Zeitraum geprüft.

Kontrolliert wurden dabei insbesondere:

Stabilität der internen Hilfsspannungen

Verhalten während des Einschaltvorgangs

Funktion der Leistungsendstufe

Plausibilität der Stromerfassung

Temperaturentwicklung der Leistungsbaugruppen

Funktion der Kühlung

Kommunikation und Betriebsbereitschaft

Verhalten bei längerer Betriebsdauer

Mögliche erneute Schutzabschaltungen

Während des Tests blieb die Spindle Drive Unit stabil. Das zyklische Ein- und Ausschalten trat nicht mehr auf.

Warum die Ursache nicht im Netzteil lag

Dieser Reparaturfall zeigt eine typische Diagnosefalle bei industrieller Leistungselektronik.

Das Bauteil, an dem ein Fehler sichtbar wird, muss nicht zwangsläufig die eigentliche Ursache sein.

Bei der Mitsubishi MDS-C1-SPH-150 brach die interne Versorgung zusammen. Das konnte zunächst wie ein klassischer Netzteilfehler wirken. Tatsächlich wurde das Netzteil jedoch durch einen Defekt in der Leistungsendstufe übermäßig belastet.

Wäre lediglich das Netzteil repariert oder ersetzt worden, hätte die defekte Endstufe weiterhin bestanden. Dadurch hätte das Netzteil erneut ausfallen können. Zusätzlich wäre das Risiko weiterer Schäden innerhalb des Geräts vorhanden gewesen.

Eine nachhaltige Reparatur erfordert deshalb eine klare Trennung zwischen Fehlerursache und Fehlerreaktion.

Kontrolle des Antriebssystems vor dem Wiedereinbau

Vor dem Wiedereinbau einer instand gesetzten Spindle Drive Unit sollte auch die Maschinenumgebung überprüft werden.

Dazu gehören insbesondere:

Spindelmotor

Motorleitung

Zwischenkreisverbindungen

Schutzleiter

Versorgungsspannung

Kühlung des Schaltschranks

Lüfter und Filtermatten

Steckverbindungen

Rückführung und Sensorsignale

Ein beschädigter Spindelmotor, ein Isolationsfehler in der Motorleitung oder eine fehlerhafte Zwischenkreisverbindung kann eine instand gesetzte Einheit erneut belasten.

Die reparierte Spindle Unit sollte deshalb nicht als isoliertes Bauteil, sondern als Bestandteil des vollständigen Antriebssystems betrachtet werden.

Vorteile der Reparatur der Originaleinheit

Durch die Instandsetzung der vorhandenen Mitsubishi MDS-C1-SPH-150 kann die bestehende Maschinenkonfiguration erhalten bleiben.

Ein Austausch gegen eine andere Gerätegeneration kann Änderungen an Parametrierung, Steuerung, Verkabelung, Rückführung oder Spindelmotor erforderlich machen. Gerade bei älteren CNC-Werkzeugmaschinen ist außerdem nicht immer kurzfristig eine vollständig kompatible Ersatzlösung verfügbar.

Die Reparatur der Originaleinheit kann deshalb mehrere Vorteile bieten:

Erhalt der vorhandenen Systemkonfiguration

Keine umfangreiche Anpassung der Maschine

Reduzierung der Maschinenstillstandszeit

Geringeres Risiko bei der Wiederinbetriebnahme

Weiterverwendung vorhandener Komponenten

Reduzierung des Ressourcenverbrauchs

Fazit

Bei der Mitsubishi MDS-C1-SPH-150 war das zyklische Ein- und Ausschalten nicht auf einen alleinigen Netzteilfehler zurückzuführen.

Ein interner Fehler in der Leistungsendstufe belastete das Netzteil so stark, dass die Versorgung wiederholt zusammenbrach. Nach der kurzen Erholung begann der nächste Startversuch und das Gerät schaltete sich erneut ein.

Erst durch die gemeinsame Prüfung von Netzteil, Treiberstufen und Leistungselektronik konnte die tatsächliche Fehlerursache eindeutig lokalisiert werden.

Nach der Instandsetzung der Leistungsendstufe und der anschließenden Funktionsprüfung arbeitete die Mitsubishi Spindle Drive Unit wieder stabil. Das ursprüngliche Ein- und Ausschalten im Sekundentakt trat nicht mehr auf.

Weitere Informationen wie Preis, Lieferzeit zum: Mitsubishi MDS-C1-SPH-150 Spindle Drive Unit

Mehr Informationen zu unserer Mitsubishi-Reparaturkompetenz finden Sie hier: Mitsubishi Drive Reparatur bei Industrypart

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Technische Daten

MerkmalTechnische Angabe
HerstellerMitsubishi Electric Corporation
GeräteartSpindle Drive Unit
ModellMDS-C1-SPH-150
Nennleistung15 kW
Leistungseingang58 A
ZwischenkreisspannungDC 270 bis 311 V
Steuereingang0,2 A
SteuerspannungEinphasig 200 bis 230 V
Netzfrequenz50 oder 60 Hz
Ausgangsstrom49 A
AusgangsspannungDreiphasig 200 V
Ausgangsfrequenz0 bis 833 Hz
HardwareversionC
SoftwarekennungBND553W002A1
SeriennummerJBA74FX255S
Produktionsangabe01/02
NormangabeDIN VDE0160
HandbuchreferenzBNP-C3000
HerkunftMitsubishi Electric Corporation, Japan

Gerätebezeichnungen und Schreibweisen

Mitsubishi MDS-C1-SPH-150

MDS-C1-SPH-150 Spindle Drive Unit

MDSC1SPH150

MDS C1 SPH 150

Mitsubishi 15 kW Spindle Drive

Mitsubishi MDS-C1 Spindle Controller

Fehlerbeschreibung

BereichFeststellung
KundensymptomGerät schaltete sich im Sekundentakt ein und wieder aus
Sichtbares VerhaltenWiederholter Start mit anschließender Abschaltung
Erste mögliche VermutungInstabile interne Stromversorgung
Tatsächliche UrsacheInterner Fehler in der Leistungsendstufe
Technische FolgeLeistungsendstufe belastete das interne Netzteil
Reaktion des GerätsVersorgung brach zusammen und startete anschließend erneut
ReparaturbereichLeistungsendstufe sowie zugehörige Treiber- und Versorgungskreise
ErgebnisStabiler Start und kein zyklisches Abschalten mehr

Funktionsbeschreibung

Die Mitsubishi MDS-C1-SPH-150 versorgt und regelt den Spindelmotor einer CNC-Werkzeugmaschine. Die Spindle Drive Unit wandelt die Gleichspannung des Zwischenkreises in eine geregelte dreiphasige Ausgangsspannung um.

Die Ausgangsfrequenz und der Ausgangsstrom werden abhängig von der angeforderten Spindeldrehzahl und Belastung geregelt.

Die wichtigsten Funktionen sind:

Regelung der Spindeldrehzahl

Regelung des Motordrehmoments

Ansteuerung der Leistungsendstufe

Verarbeitung der Motor- und Spindelrückmeldung

Überwachung des Motorstroms

Überwachung der Zwischenkreisspannung

Überwachung der Leistungshalbleiter

Thermische Überwachung

Kommunikation mit der CNC-Steuerung

Schutzabschaltung bei unzulässigen Betriebszuständen

Zentrale Bestandteile

BaugruppeFunktionHinweise zur Prüfung
LeistungsendstufeErzeugung des dreiphasigen MotorstromsLeistungshalbleiter auf Kurzschluss, Leckstrom und thermische Schäden prüfen
Gate-TreiberAnsteuerung der LeistungshalbleiterVersorgungsspannung, Impulsform und Abschaltverhalten kontrollieren
Internes NetzteilVersorgung der Steuerung und TreiberschaltungenAusgangsspannungen im Leerlauf und unter Last prüfen
ZwischenkreisBereitstellung der LeistungsspannungSpannung, Anschlüsse und Kondensatoren kontrollieren
SteuerplatineRegelung, Kommunikation und ÜberwachungVersorgung, Signalwege und Kommunikationsfunktion prüfen
StromerfassungMessung der Motor- und ModulströmeOffset, Plausibilität und Signalqualität kontrollieren
KühlkörperAbleitung der VerlustwärmeAuf Verschmutzung und thermische Auffälligkeiten prüfen
LüfterbaugruppeKühlung der LeistungselektronikDrehzahl, Lagerzustand und Luftstrom prüfen
AnschlussbaugruppenVerbindung zu Motor, Versorgung und SteuerungKontakte, Verriegelungen und Wärmespuren kontrollieren

Alarmmeldungen und Troubleshooting

Die folgenden Alarmmeldungen stammen aus der bereitgestellten Dokumentation für die Mitsubishi MDS-C1-Serie. Für das konkret eingesandte Gerät wurde kein eindeutiger Alarmcode übermittelt. Die Tabelle dient deshalb als allgemeine technische Referenz.

AlarmBeschreibungMögliche UrsachePrüfansatz
30Over-regenerationZu hohe rückgespeiste Energie oder Fehler im RegenerationspfadRegenerationskreis und Betriebsprofil prüfen
31OverspeedUnzulässig hohe MotordrehzahlRückführung, Parameter und mechanischen Lauf prüfen
32Overcurrent, IPM ErrorÜberstrom oder Schutzabschaltung des LeistungsmodulsMotor, Motorleitung, Endstufe und Treiber prüfen
33OvervoltageZwischenkreisspannung zu hochVersorgung und Regenerationskreis prüfen
34NC Communication CRC ErrorFehlerhafte DatenübertragungKommunikationsleitung und Steckverbindungen prüfen
35NC Communication Data ErrorUngültige oder gestörte KommunikationsdatenVerkabelung, Abschirmung und Konfiguration kontrollieren
36NC Communication ErrorKommunikation zwischen NC und Drive unterbrochenSpannungsversorgung und Kommunikationsbaugruppen prüfen
37Initial Parameter ErrorFehlerhafte oder unzulässige ParametereinstellungParametersatz mit den Maschinendaten vergleichen
3AOvercurrentUnzulässig hoher AusgangsstromMotor, Motorleitung, Strommessung und Leistungsteil prüfen
3BOverheat, IPM ErrorLeistungsteil thermisch überlastetLüfter, Kühlkörper, Luftweg und Belastung kontrollieren
46Motor OverheatUnzulässig hohe MotortemperaturMotorkühlung, Belastung, Sensor und Verkabelung prüfen
60Instantaneous Power FailureKurzzeitige Unterbrechung der VersorgungEinspeisung, Kontakte und Netzqualität prüfen
61Power Module OvercurrentÜberstrom im Leistungsmodul der VersorgungZwischenkreis und angeschlossene Einheiten kontrollieren
6FAD Error, PS ErrorInterner Mess- oder NetzteilfehlerHilfsspannungen und interne Messschaltungen prüfen

Hinweise zur Inbetriebnahme

Vor dem Einbau der reparierten Einheit sollten folgende Punkte überprüft werden:

Spindelmotor auf Wicklungs- und Isolationsfehler prüfen

Motorleitung auf Kurzschluss und Erdschluss kontrollieren

Zwischenkreisverbindungen prüfen

Steckverbinder auf festen Sitz kontrollieren

Schutzleiterverbindung prüfen

Schaltschranklüfter und Filtermatten kontrollieren

Versorgungsspannung messen

Maschinenparameter sichern und vergleichen

Rückführungs- und Sensorsignale prüfen

Die Mitsubishi MDS-C1-SPH-150 darf nur durch qualifiziertes Fachpersonal eingebaut und geprüft werden. Nach dem Abschalten muss die auf dem Gerät angegebene Entladezeit von ungefähr 15 Minuten eingehalten werden.

Gerne stehen wir Ihnen für Fragen und Anfragen zur Verfügung.

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