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Yaskawa UAASKB-11LYA11 AC Spindle Motor nach der Reparatur
18.03.2026 von Viktor Siebert
Reparatur eines Yaskawa AC Spindle Motor UAASKB-11LYA11 mit Lagerschaden, Encoderschaden und defekter Lüftereinheit

Ausgangssituation und Fehlerbild.

In diesem Reparaturfall wurde ein Yaskawa AC Spindle Motor UAASKB-11LYA11 mit dem Encoder UTMSI-10AAGAZA in unsere Werkstatt eingeliefert. Nach Kundenaussage traten Probleme im Spindelantrieb auf. Zusätzlich war bekannt, dass die Kugellager festgefahren waren. Im Motorinneren befand sich Verschmutzung, die zu weiterem mechanischem und sensorischem Folgeschaden geführt hatte. Der magnetische Abnehmer des Encoders war dadurch bereits deutlich beschädigt beziehungsweise weggeschliffen. Außerdem war die Lüftereinheit des Motors defekt. Als Lüfter wurde eine Einheit vom Typ Minebea RT7525-0240W-B30R-S01 verwendet.

Der Motor wurde nach der Instandsetzung gemeinsam mit dem Drive Yaskawa CIMR-M5A2022 im Prüfstand getestet. Die vorhandene Yaskawa-Dokumentation zum M5-System zeigt, dass im Umfeld dieses Spindelsystems unter anderem Alarmmeldungen für Encoderfehler, Überstrom, Übertemperatur, Motorblockierung und Lüfterfehler relevant sind. Dazu gehören zum Beispiel AL-30 Encoder signal cable disconnection, AL-40 Motor overheat 1, AL-41 Motor overheat 2 und AL-48 Internal cooling fan fault.

Vor Arbeiten: Anlage spannungsfrei schalten, gegen Wiedereinschalten sichern, Entladezeit abwarten, Spannungsfreiheit prüfen. Messungen an spannungsführenden Teilen nur durch Elektrofachkräfte.

Eingangskontrolle und erste Diagnose

Bei der Eingangskontrolle wurde der Motor zunächst äußerlich geprüft und das Typenschild aufgenommen. Vom Typenschild lagen unter anderem folgende Daten vor: 4 Pole, Isolationsklasse F, max. 230 V, 500 / 10000 r/min sowie 54 / 41 A. Die Betriebsangabe auf dem Schild weist auf 30MIN / CONT hin. Diese Angaben wurden als Grundlage für die technische Bewertung verwendet.

Bereits in der mechanischen Erstprüfung zeigte sich ein massiver Lagerschaden. Die Lager liefen nicht mehr frei, sondern waren fest. In solchen Fällen ist die Gefahr hoch, dass der Rotor nicht mehr sauber geführt wird. Dadurch entstehen Unrundlauf, erhöhte Reibung, Schwingungen und zusätzliche thermische Belastung. Genau diese Kette passt auch zu den in der M5-Dokumentation beschriebenen modellnahen Störbildern wie Motor Lock Detection, Overload und Motor Overheat.

Zusätzlich wurde eine starke innere Verschmutzung festgestellt. Aus Werkstattsicht ist das ein typischer Hinweis auf eine über längere Zeit unzureichend dichte oder belastete Betriebsumgebung. Der eingedrungene Schmutz hatte nicht nur die Lager belastet, sondern auch den Encoderbereich beschädigt. Der magnetische Abnehmer war mechanisch angegriffen. Damit lag kein reines Lagerproblem vor, sondern ein überlagertes Fehlerbild aus Mechanik, Rückführung und Kühlung.

Technische Analyse

Die technische Bewertung wurde bewusst in mehrere Ebenen getrennt.

Der sichtbare Schaden bestand aus festgefahrenen Kugellagern, einem beschädigten Encoder mit zerstörtem magnetischem Abnehmer und einem defekten Lüfter.

Die wahrscheinliche technische Hauptursache war das Eindringen von Schmutz in den Motorinnenraum. Dieser Schmutz führte zu erhöhter Lagerbelastung, Mangelschmierung beziehungsweise mechanischer Zerstörung der Lager und in der Folge zu Unrundlauf und Kontakt- oder Schleifschäden im Encoderbereich.

Der gemeldete Alarm aus dem Gesamtsystem ist davon sauber zu trennen. Ein vorhandener Drive-Alarm bedeutet nicht automatisch, dass der Alarm exakt den sichtbaren mechanischen Schaden bezeichnet. Beim getesteten M5-System sind mehrere Alarme denkbar, die zu diesem Schadensbild passen oder als Folgefehler auftreten können. Aus der Dokumentation sind insbesondere folgende Zusammenhänge technisch plausibel:
AL-30 bei gestörter Encoderleitung oder gestörtem Encodersignal,
AL-32 bei deutlicher Geschwindigkeitsabweichung,
AL-34 bei blockiertem Motor,
AL-40 / AL-41 bei thermischer Überlast,
AL-48 bei Ausfall des internen Kühlgebläses.

Wichtig ist dabei: Ein defekter Lüfter allein erklärt noch keinen zerstörten magnetischen Abnehmer. Umgekehrt erklärt ein Encoderschaden nicht automatisch den Lagerschaden. Hier lag mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Ursache-Wirkung-Kette mit mehreren Folgestufen vor. Zuerst kam es zu Schmutzeintrag. Danach verschlechterte sich der Zustand der Lager. Mit zunehmendem mechanischem Laufproblem wurden Encoder und Kühlung zusätzlich belastet. Der Lüfterausfall verschärfte dann die thermische Situation weiter.

Aus technischer Sicht ist daher von einem kombinierten Schadensfall auszugehen:
mechanischer Primärschaden an der Motorlagerung, sekundärer Schaden an der Geberrückführung, zusätzlicher Ausfall der Kühleinheit.

Reparaturmaßnahmen und Instandsetzung

Die Instandsetzung erfolgte in mehreren Schritten.

Zunächst wurde der Motor vollständig zerlegt und innen gereinigt. Dabei wurden alle relevanten Bauteile auf Folgeschäden geprüft. Bei verschmutzten Spindelmotoren ist die Reinigung nicht nur eine kosmetische Maßnahme. Ablagerungen beeinflussen Kühlung, Isolation, Sensorik und die Langzeitstabilität der Lagerung.

Anschließend wurde die Lagerung überarbeitet. Die festgefahrenen Kugellager wurden ausgebaut und ersetzt. Dabei wurde besonderes Augenmerk auf Passungen, Lagersitze und den allgemeinen mechanischen Zustand von Welle und Lagerschild gelegt. Bei dieser Geräteklasse ist eine saubere Fluchtung entscheidend, damit nach der Montage kein zusätzlicher Spannungs- oder Schiefstand entsteht.

Der Encoder UTMSI-10AAGAZA musste ersetzt beziehungsweise instandgesetzt werden, weil der magnetische Abnehmer durch Verschmutzung und mechanische Einwirkung nicht mehr zuverlässig arbeiten konnte. Ein solcher Schaden führt typischerweise zu instabilen oder unplausiblen Rückführsignalen. Im Betrieb äußert sich das nicht nur in Encoderalarmen, sondern häufig auch in Folgeeffekten wie Drehzahlschwankungen, Fehlregelung oder Störabschaltung.

Zusätzlich wurde die defekte Lüftereinheit ersetzt. Im vorliegenden Fall war die Lüfterkomponente Minebea RT7525-0240W-B30R-S01 relevant. Der Lüfter ist bei Spindelmotoren kein Nebenaggregat, sondern eine zentrale Baugruppe für thermische Stabilität. Das Yaskawa-M5-Manual nennt im Systemumfeld ausdrücklich auch Lüfterfehler und Motorübertemperatur als relevante Störursachen.

Nach dem Austausch der defekten Komponenten wurden die Dichtstellen, Steckverbindungen und internen Leitungswege geprüft. Bei Motoren mit Verschmutzungsschaden ist dieser Schritt besonders wichtig, da Folgefehler häufig aus beschädigten Kabelisolierungen, kontaminierten Steckern oder unzureichender Abdichtung entstehen.

Abschließender Funktionstest

Nach Abschluss der Instandsetzung wurde der Motor auf dem Prüfstand mit dem Yaskawa CIMR-M5A2022 getestet. Der Test erfolgte aus Werkstattsicht nicht nur als kurzer Probelauf, sondern als technischer Funktionstest mit Fokus auf Laufverhalten, Signalstabilität und thermische Plausibilität.

Geprüft wurden insbesondere freier Rundlauf, sauberes Hochlaufen, stabiles Rückführsignal, plausibles Verhalten bei unterschiedlichen Drehzahlen sowie die Funktion der Lüftereinheit. Aus der M5-Dokumentation ist bekannt, dass gerade im Zusammenspiel zwischen Motor, Encoder und Leistungsteil Fehlerbilder wie Überstrom, Geschwindigkeitsabweichung, Encoderleitungsfehler und thermische Meldungen systemseitig relevant sind.

Der Motor ließ sich nach der Reparatur im Prüfstand wieder technisch sauber betreiben. Das Laufverhalten war unauffällig, die Rückführung arbeitete stabil und die Kühlung stand wieder zur Verfügung.

Ergebnis und Fazit

Das Gerät zeigte einen kombinierten Schadensfall mit mechanischem Lagerschaden, beschädigter Geberrückführung und defekter Lüftereinheit. Die Instandsetzung umfasste Reinigung, Lagerersatz, Überarbeitung beziehungsweise Ersatz des Encoders und Austausch des Lüfters. Im abschließenden Prüfstandtest mit dem Yaskawa CIMR-M5A2022 war der Spindelmotor wieder funktionsfähig.

Technisch besonders wichtig an diesem Fall ist die klare Trennung zwischen sichtbarem Schaden und möglicher Alarmursache. Ein mechanisch geschädigter Motor kann im Drive ganz unterschiedliche Folgealarme auslösen. Für Betreiber bedeutet das: Nicht nur den Alarm quittieren, sondern Mechanik, Rückführung und Kühlung immer gemeinsam bewerten. Genau so lässt sich vermeiden, dass ein scheinbar elektrischer Fehler in Wahrheit ein fortgeschrittener mechanischer Schaden ist.

Weitere Informationen wie Preis, Lieferzeit zum: Yaskawa AC Spindle Motor UAASKB-11LYA11

Mehr Informationen zu unserer Yaskawa-Reparaturkompetenz finden Sie hier: Yaskawa Reparatur bei Industrypart

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Technische Spezifikationen

FeldWert
HerstellerYaskawa Electric Corporation
GerätetypAC Spindelmotor
ModellUAASKB-11LYA11
SerieUAASKB
Optionale DatenEncoder UTMSI-10AAGAZA, Lüfter Minebea RT7525-0240W-B30R-S01
Leistungnicht vorliegend
Eingangsspannungsystemseitig nicht vorliegend
AusgangsspannungTypenschild: max. 230 V
NennstromTypenschild: 54 / 41 A
Steuerungsartdrehzahlgeregelter Spindelantrieb über Yaskawa CIMR-M5A2022
RückführungEncoder UTMSI-10AAGAZA
KühlungLüftergekühlt, Lüfter Minebea RT7525-0240W-B30R-S01
Schutzartnicht vorliegend
MontageSpindelmotor, Maschinenmontage nicht näher vorliegend
Umgebungstemperaturnicht vorliegend
IsolationsklasseF
Polzahl4
NenndrehzahlTypenschild: 500 / 10000 r/min
HerkunftJapan
Produktstatusalt, genaue Lieferfähigkeit nicht vorliegend
Zugehöriger TestdriveYaskawa CIMR-M5A2022

Einsatzumgebung und Einsatzmöglichkeiten

Der Yaskawa AC Spindle Motor UAASKB-11LYA11 ist ein Spindelmotor für Werkzeugmaschinenanwendungen. Typische Einsatzumgebungen sind Bearbeitungszentren, Drehmaschinen, Fräsmaschinen und ähnliche CNC-Maschinen mit geregeltem Hauptspindelantrieb. Aufgrund der hohen Drehzahl und der erforderlichen stabilen Rückführung ist die Umgebung hinsichtlich Verschmutzung, Kühlung, Leitungsführung und Lagerzustand besonders kritisch.

Typische problematische Umgebungsbedingungen sind Staub, Ölnebel, Kühlschmierstoffeintrag, unzureichende Abdichtung, thermische Überlast und lange Wartungsintervalle. Gerade bei älteren Spindelsystemen führen Schmutzeintrag und ausfallende Lüfter häufig zu Folgeschäden an Lagern und Encodern.

Funktionsbeschreibung

Der Spindelmotor arbeitet im Systemverbund mit einem geregelten Yaskawa-Spindeldrive. Das Leistungsteil im Drive erzeugt die Motoransteuerung. Die Rückführung erfolgt über den Encoder. Nur wenn Drehzahl- und Positionssignale plausibel und stabil anliegen, kann das System sauber regeln.

Das Yaskawa-M5-System überwacht dabei verschiedene Schutzfunktionen. Die Dokumentation nennt unter anderem Überstrom, Erdschluss, Überlast, Überspannung, Unterspannung, Encoderfehler, Geschwindigkeitsabweichung, Motorblockierung, Motorübertemperatur, Thermistorfehler und Lüfterfehler als relevante Zustände.

Im praktischen Betrieb greifen damit mehrere Ebenen ineinander:
Leistungsteil für die Motorversorgung,
Regelung für Drehzahl und Verhalten,
Geberrückführung für Istwertbildung,
Schutzfunktionen für Temperatur, Strom und Signalqualität,
Kühlung für thermische Stabilität.

Fällt eine dieser Ebenen aus oder liefert unplausible Werte, kann das Gesamtsystem abschalten oder instabil werden.

Ursache-Wirkung-Kette

Ursache → Wirkung → Symptom

Schmutzeintrag in den Motor → Verschleiß und Blockade der Lager → rauer Lauf, erhöhte Reibung, Erwärmung

Lagerschaden → verändertes Rotorlaufverhalten und Schwingung → Encoderschaden, instabile Rückführung, Regelprobleme

Beschädigter magnetischer Abnehmer im Encoder → fehlerhafte Istwertsignale → Encoderalarm, Drehzahlschwankung, Abschaltung

Defekte Lüftereinheit → unzureichende Wärmeabfuhr → thermische Überlast, Übertemperaturmeldungen

Mechanischer Primärschaden plus gestörte Rückführung → erhöhte Regeldifferenz → Geschwindigkeitsabweichung oder Motor-Lock-ähnliches Fehlerbild

Alarmmeldungen und Troubleshooting

AlarmcodeBeschreibungUrsacheMaßnahme
AL-01OvercurrentKurzschluss, Verdrahtungsfehler oder überhöhter AusgangsstromMotor- und Ausgangsverdrahtung prüfen, Kurzschluss ausschließen
AL-02Ground faultErdschluss auf MotorseiteMotorisolation und Leitung zwischen Drive und Motor prüfen
AL-05Inverter output overloadAusgangsstrom länger über 120 %Last prüfen, Antriebsdimensionierung bewerten
AL-06Motor overloadMotorüberlastungLast reduzieren, mechanischen Widerstand prüfen
AL-07Motor Overload when motor is lockedMotor blockiert oder läuft im niedrigen Drehzahlbereich gegen hohen WiderstandLager, Rotorlauf, Werkzeugblockade und Motorwelle prüfen
AL-10Converter faultStörung in der Converter UnitFehlerinhalt am Converter prüfen
AL-11Main circuit overvoltageZwischenkreisspannung zu hochNetzspannung, Last und Parameter prüfen
AL-12Main circuit undervoltageZwischenkreisspannung zu niedrigEingangsspannung prüfen
AL-13Control circuit undervoltageSteuerspannung zu niedrigSteuerversorgung prüfen
AL-30Encoder signal cable disconnectionEncoderleitung unterbrochen oder falsch angeschlossenEncoderverkabelung und Signalqualität prüfen
AL-31Motor overspeedMotordrehzahl über 120 % der Soll-NenndrehzahlParameter und Encoderleitung prüfen, Signaltrennung zu Leistungskabeln sicherstellen
AL-32Excessive speed deviationIstgeschwindigkeit fällt stark von der Sollgeschwindigkeit abLast, Werkzeugklemmer, Encoderleitung und Parameter prüfen
AL-33Load faultAusgang U/T1, V/T2, W/T3 unterbrochenMotorleitung und Anschluss prüfen
AL-34Motor Lock DetectionMotor bleibt trotz Drehmomentvorgabe bei sehr niedriger DrehzahlLager, Welle, mechanische Blockade und Encoderleitung prüfen
AL-40Motor overheat 1Motortemperatur über Grenzwert, VorwarnungKühlung und Verdrahtung prüfen
AL-41Motor overheat 2Motortemperatur länger zu hochLüfter, Verschmutzung und Thermistorsignal prüfen
AL-42Motor thermistor disconnectionThermistorleitung unterbrochenThermistorleitung und Umgebung prüfen
AL-48Internal cooling fan faultInterner Kühllüfter gestopptLüfter ersetzen

Baugruppenübersicht

BaugruppeFunktionHinweise
MotorlagerungFührt Rotor mechanisch präziseBei Geräusch, Schwergängigkeit oder Hitze immer prüfen
Encoder UTMSI-10AAGAZALiefert Rückführsignale für RegelungVerschmutzung und mechanischer Kontakt können Totalausfall verursachen
Magnetischer AbnehmerErfasst encoderrelevante SignaleIm vorliegenden Fall mechanisch beschädigt
Lüfter Minebea RT7525-0240W-B30R-S01Kühlt den MotorAusfall führt zu thermischer Überlast
WicklungssystemErzeugt elektromagnetisches DrehmomentNach Verschmutzung und Hitze auf Isolationszustand prüfen
Steckverbinder und interne VerdrahtungÜbertragen Leistung und SignaleNach Schmutzeintrag immer mitprüfen
DichtsystemVerhindert Schmutz- und FlüssigkeitseintragBei älteren Motoren oft kritisch
Drive CIMR-M5A2022Versorgt und regelt den SpindelmotorNicht zwingend Schadensursache, aber wichtig für Systemtest

Prüfungen

PrüfungErgebnis / Ziel
Sichtprüfung außenTypenschild aufgenommen, äußerer Zustand geprüft
Zerlegung und InnenkontrolleVerschmutzung und mechanischer Schaden bestätigt
LagerprüfungLager festgefahren, Austausch erforderlich
EncoderprüfungMagnetischer Abnehmer beschädigt, Ersatz/Instandsetzung erforderlich
LüfterprüfungLüfter defekt
Leitungs- und Steckerkontrolleauf Beschädigung und Verschmutzung geprüft
Mechanische Laufprüfung nach Montagefreier Lauf wiederhergestellt
Prüfstandtest mit CIMR-M5A2022Motorlauf und Rückführung geprüft
Funktionsprüfung KühlungLüfterfunktion wiederhergestellt
Abschließender Systemtestbetriebsfähiger Zustand im Test erreicht

Reparaturmaßnahmen

MaßnahmeDurchgeführt
EingangskontrolleJa
Vollständige ZerlegungJa
InnenreinigungJa
Austausch der festgefahrenen LagerJa
Überarbeitung / Ersatz des Encoders UTMSI-10AAGAZAJa
Austausch der defekten LüftereinheitJa
Prüfung der Dicht- und SteckstellenJa
Prüfung interner LeitungswegeJa
Zusammenbau und mechanische KontrolleJa
Prüfstandtest mit Yaskawa CIMR-M5A2022Ja

Präventive Maßnahmen

Betreiber sollten Spindelmotoren dieser Bauart regelmäßig auf Laufgeräusche, Temperaturverhalten und Verschmutzung kontrollieren. Besonders wichtig sind saubere Kühlwege und eine funktionierende Lüftereinheit. Fällt der Lüfter aus, steigt die thermische Belastung oft schleichend an, bis Folgefehler auftreten.

Zusätzlich sollten Steckverbinder, Encoderleitungen und Dichtstellen im Rahmen geplanter Wartungen kontrolliert werden. Schon leichter Schmutzeintrag kann bei hochdrehenden Spindelmotoren langfristig zu Lager- und Geberproblemen führen. Werden erste Symptome wie rauer Lauf, ungewöhnliches Hochlaufverhalten oder sporadische Drehzahlschwankungen früh erkannt, lassen sich größere Folgeschäden oft vermeiden.

Praxisnah sinnvoll sind:
regelmäßige Reinigung der Motorumgebung,
Sichtkontrolle der Lüfter und Luftführung,
Kontrolle auf Ölnebel und Kühlschmierstoffeintrag,
Prüfung der Signal- und Leistungskabel auf sichere Verlegung,
frühes Eingreifen bei Lagergeräuschen oder Temperaturanstieg.

Funktionstest Prüfstand

TestablaufErgebnis
Anschluss an Yaskawa CIMR-M5A2022erfolgreich
AnlaufprüfungMotor läuft an
Laufprüfung über Drehzahlbereichstabiler Betrieb im Test
Rückführungsprüfung EncoderSignalverhalten plausibel
Prüfung LüfterfunktionLüfter arbeitet
Beobachtung Laufgeräusch und Mechanikunauffällig nach Instandsetzung
Abschließender Funktionstestbestanden

Ergebnis

Der Yaskawa AC Spindle Motor UAASKB-11LYA11 konnte nach Austausch der beschädigten Lager, Überarbeitung beziehungsweise Ersatz des Encoders UTMSI-10AAGAZA und Erneuerung der defekten Lüftereinheit technisch wieder instand gesetzt und im Prüfstand mit dem Yaskawa CIMR-M5A2022 erfolgreich getestet werden.

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